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R Ä U M E

R  Ä  U  M  E

am Sonntag, 25. September 2016 um 16 Uhr

Die Künstlerinnen

Andrea Birner, Christiane Fleissner und Angela Stauber

werden anwesend sein.

 

 Stille

Andrea Birner

In Andrea Birners Fotobildern findet man Momente der Intimität, Gefühle, die über das bloße Dargestellte hinausgehen. Zum einen durch die sensitive Wahrnehmung, die die Künstlerin im Augenblick der Aufnahmen gehabt haben mag und denen sie in ihren Arbeiten Ausdruck verleiht, zum anderen aber auch durch die Dinge selbst, die die ein Raum enthält, der ihr Dasein im Bild, im Hier und Jetzt legitimiert. Das Wesen ihrer Arbeiten liegt darin, die zarten Seiten einer realistischen Welt nicht nur zu erkennen, sondern den Dingen auch den Raum zu geben, der ihnen zusteht. 

Christine Walter 

(Dazu Andrea Birner: „In meinen Bildern möchte ich – frei nach Paul Klee – das geheim Erschaute im Raum weiterdenken und sichtbar machen.“)

 

Ostsee 3 

Christiane Fleissner

Die Bilder Christiane Fleissners divergieren zwischen einem dokumentarischen und einem fiktionalen Ansatz – auf der Suche nach Veränderung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Verfall und Idylle. In ihrer Auseinandersetzung mit Architektur und Landschaft  versucht sie, Veränderungen des Raumes durch zeitliche Ereignisse darzustellen. Wie verändert sich eine Landschaft im Laufe der Jahre, welche Spuren hinterlässt die vergangene Zeit, was zwingen wir dieser natürlichen Umgebung auf? Es geht um die Veränderlichkeit der ureigenen Naturlandschaft durch den Menschen. Christiane Fleissner zeigt in ihren vielschichtigen Arbeiten das Übereinanderlegen von Zeit und Raum, von Stimmungen und Resultaten. Ihre „Ereignislandschaften“ lassen den Betrachter zu einem Reisenden durch Zeit und Raum werden.

Annika Schoenmann

 

Innenraum 2

Angela Stauber

Die Arbeiten „Innen-Raum“ gehören zu einer siebenteiligen Reihe, die stets denselben Blick aus dem Atelier in den gegenüber liegenden Raum zeigen – in einer extremen Gegenlichtsituation auf schwarz grundierten Leinwänden. Es bleibt jedoch offen, wo das Bild seine Quelle hat und auch um welche Art von Interieur es sich handelt. Der eigentliche Innenraum ist zwar zu erkennen, doch die Malerei vollzieht gleichzeitig seine Auflösung. Die Oberflächen werden zu Tiefen. Die transparent gemalten Stellen werden zu einer Art Membran zwischen Leinwand und Betrachter. Die schwarze Grundierung als „undefinierter Raum“ wird Teil des Bildes. So klingen im Bild Themen wie (Un)Endlichkeit oder Übergang an. Die Frage nach dem konkreten Raum bleibt offen.

Angela Stauber

 

Weitere Infos unter:

www.kunstraum-schwifting.de/kuenstler

Die Ausstellung ist nach Vereinbarung und am 21. Oktober ab 19 Uhr geöffnet und
endet am 22. Oktober 2016.

Eric Gand und Kurt Tykwer

KUNSTRAUM SCHWIFTING
Kirchberg 9
86940 Schwifting

08191-12101

www.kunstraum-schwifting.de

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