Kunst. Jetzt. Hier – +- Blau Harry Sternberg und Axel Wagner

Im Rahmen der Ausstellungsreihe

Kunst. Jetzt. Hier.

werden wir an den ersten beiden Adventswochenenden – wieder auch parallel zum Greifenberger Adventsmarkt – unsere Arbeiten in der  renovierten Alten Schule zeigen.

Harry Sternberg zeigt neue Fotos aus seiner Fotoserie  „En Passant“, in denen die Farbe Blau eine Rolle spielt.
Axel Wagner wird neue Fotoarbeiten der Serie „minusblau“ ausstellen.

Der Ausstellungstitel ist „+ – Blau“.

Die Ausstellung ist in der Alten Schule Greifenberg, Hauptstr. 47, an den ersten beiden Adventswochenenden (Samstag/Sonntag, 30. November und 1./ 7./8. Dezember) jeweils von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr zu sehen.

„Kunst. Jetzt. Hier – +- Blau Harry Sternberg und Axel Wagner“ weiterlesen

LANDSBERGER KUNSTAUTOMAT

Artikel aus dem Kreisboten LL

https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/spielzeit-landsberger-kunstautomaten-eingelaeutet-12999157.html

DER LANDSBERGER KUNSTAUTOMAT – DIE 15. SPIELZEIT
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 12.September um 19 Uhr direkt vor dem Kunstautomaten statt,
Spitalplatz 393 in Landsberg am Lächeln
Diesmal eine recht bairische Spielzeit, dazu passt auch, das uns der Liederpoet Wolfgang Weise zur Vernissage aufspielt.
Die Kunst kommt diesmal von Julietta Geistini, Mariamaggdalena, Rumjana Praxenthaler, Gabriele Rothweiler, Harry Sternberg und Wolfgang Weise

Ein Video zur Vorstellung der Spielzeit befindet sich hier: https://youtu.be/fuHt8ruktjY

Hans Dumler – Horizonte

„Horizonte“ heißt die neue Ausstellung im Studio Rose, in der sich der 2017 verstorbene Uttinger Künstler Hans Dumler der Landschaftsmalerei widmet.  
Studio Rose, Bahnhofstraße 35, 86938 Schondorf  
Vernissage: Freitag 6. September 2019, 19 Uhr
Öffnungszeiten jeweils von 11 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag 7. und 8. September und
Samstag, Sonntag 14. und 15. September

www.studio-rose.de

„Hans Dumler – Horizonte“ weiterlesen

Rote Gummistiefel und grüner Elefant

Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Kultur, 6. Juli 2019

15 Uttinger Künstler locken mit erfrischenden Entdeckungen in ihre Ateliers

Von Katja Sebald, Utting

Ganz Utting war am vergangenen Wochenende von Badegästen besetzt. Ganz Utting? Nein! Einige unbeugsame Kulturinteressierte besuchten die Ateliers der 15 Künstlerinnen und Künstler, die ihre Türen öffneten, um Einblicke in ihr Schaffen zu gewähren. Wer sich trotz großer Hitze auf den Weg gemacht hatte, der durfte nicht nur Kunst direkt am Ort ihres Entstehens erleben, sondern auch ungewöhnliche Räume und verwunschene Gärten besichtigen. Und wer nicht dabei war, kann das Versäumte an diesem Wochenende nachholen: Die Ateliers sind noch am 6. und 7. Juli von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

„Rote Gummistiefel und grüner Elefant“ weiterlesen

11. Uttinger Ateliertage 2019

Am 29. /30. Juni und am 6. / 7. Juli 2019 finden die diesjährigen Uttinger Ateliertage statt. Meine neuen Arbeiten „en passant“ werden im Raum B1 am Bahnhofplatz 1 gezeigt.

„En passant“ ist eine Ausstellung mit Fotografien die scheinbar im Vorbeigehen einen Blick auf die Wirklichkeit werfen. Momentaufnahmen, die Ausschnitte fokussieren, hinter denen sich eine ganze Geschichte verbirgt. In meinen Arbeiten, mit dem Smartphone aufgenommen, bin ich Beobachter und Erzähler zugleich, wobei sich meine Weltsicht in konkreten Details manifestiert.

#20182416

Öffnungszeiten: 29. / 30.3. und 6.7. / 7.7.2019
15 bis 20 Raum
Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

Weitere Infos zu den Teilnehmern an den diesjährigen Ateliertagen unter:
www.uttinger-ateliertage.de

Euphorie in Türkis

Fünf Tage lang Kunstspektakel im Warmbad Greifenberg mit fast 5.000 Besuchern – Ein Rückblick

Ammersee Kurier, Dienstag  7. Mai 2019

VON GRETCHEN KNOPF

Greifenberg  „Kunst geht Baden“ war der Titel des möglicherweise größten, reinen Kunstevents im Landkreis, und wer nicht dort war,  hat sicherlich etwas verpasst. Doch es gibt einen Silberstreif: denn man kann das Geschehnis im Netz nacherleben; die gut gepflegte Homepage www.kunstgehtbaden.de, wird als Katalog online bleiben und in den kommenden Tagen sogar noch um viele Fotos und Filme erweitert werden.

Als sich am Sonntag, nach zweistündiger Verlängerung des „Kunst-Badebetriebs“, die Tore der Greifenberger Warmbadeanstalt nunmehr für immer schlossen, haben Minimum 4 .702 Besucher die Gelegenheit genutzt, die spannende Location im Kunstgewand zu genießen. Petra Tiessler, die ihren eigenen Angaben zufolge mit Kunst bislang keine intensive Berührung gehabt hatte, aber während der meisten Ausstellungstage in der ehemaligen Kartenverkaufskanzel am Eingang des Geländes die Besucher gezählt oder übriggebliebene Eintrittskarten als Souvenirs ausgegeben hatte, schwärmt: „Ich wollte in meinem ganz normalen Leben mal an etwas Außergewöhnlichem teilnehmen und dieses Ziel ist weit übertroffen worden. “

Ihre Euphorie wurde und wird geteilt, so haben sich knapp 15.000 Menschen die Beiträge zur Ausstellung auf Facebook angesehen, Deutschlandfunk und BR berichteten ausführlich über das Event, wie auch alle Printmedien der weiteren Region. „Sichtbarkeit und Output sind phänomenal“, freut sich Pressesprecherin Maren Marten. „4 Becken, 20 Räume, 40 Künstler“ hatte ein Slogan der Ausstellung gelautet und Größe sowie Vielfalt versprochen. Genauso war es dann auch gekommen. Etliche Besucher besuchten das rund 12.000 Quadratmeter große Areal sogar an mehreren Tagen in Folge, da sie von Dichte und Menge der künstlerischen , Arbeiten überwältigt waren. Und nicht nur sie.

Der renommierte Holzbildhauer aus Denklingen, Josef Lang, gestand, „ich bin selbst total überrascht von der Vielfalt der Ideen und dann noch in dieser Menge. Ich hätte auch nicht erwartet, dass es so ein Besuchermagnet wird. Auch Harry Sternberg, Fotokünstler aus Utting, ist bewegt: „Ich sehe nur glückliche Gesichter, alles ist freudig. “ Ebenso geht es der Holzhausener Objektkünstlerin Angelika Hoegerl: „ Es ist ein tolles Gefühl so viele Menschen zu erreichen. Gesine Dorscher, die in Herrsching lebt und arbeitet, resümiert begeistert: „Die Warmbadaktion hat Kunstuninteressierte zu Kunstinteressierten und sogar Kunstspezialisten gemacht. “

Organisiert hatten die „Documenta des Fünfseenland“, wie die groß angelegte Ausstellung von einigen Besuchern getauft worden war, das „Freischwimmerteam“, bestehend aus Axel Wagner, Andreas Kloker und Janos Fischer. Die drei Künstler des Ammerseewestufers waren seit Ende Januar unermüdlich tätig gewesen, um Genehmigungen einzuholen. Sponsoren zu gewinnen, Künstler und Performer anzusprechen. das Gelände zu sichern und die Werbetrommel zu rühren. Bildhauer Franz Hartmann sprach den teilnehmenden Künstlern aus tiefster Seele, als er zum Abschluss der Veranstaltung  sagte: „1000 Dank an alle, die das ermöglicht haben und an Axel, Andreas und Janos, die uns das Geschenk machten, hier ausstellen zu dürfen“

Beitrag vom 2. Mai 2019 vom Deutschlandfunk Kultur
https://www.deutschlandfunkkultur.de/abriss-ausstellung-in-bayern-wenn-kunst-baden-geht.1001.de.html?dram:article_id=447668

Beitrag vom 2. Mai 2019 im Bayerischen Fernsehen Abendschau
https://www.br.de/mediathek/video/kunstaktion-im-becken-am-becken-ueber-dem-becken-av:5ccb00432bf0a9001a99b9b5

Wenn Kunst baden geht

Wenn Kunst baden geht

Beitrag Deutschlandfunk Kultur von Tobias Krone
Beitrag hören
Podcast abonnieren

(Tobias Krone)

Die Installation „Akt im Schwimmreifen“ vom Künstler Matthias Rodach. (Tobias Krone)

Seit den 70-ern tobten hier die Kinder. Jetzt machen sich die Künstler über das Freibad in Greifenberg am Ammersee her. Mit der Freiluft-Schau „Kunst geht baden“ verabschieden die Kreativen die Badeanstalt, die einem Hotelbau weichen muss.

Die himmelblauen Becken sind leer bis auf ein paar Pfützen, auf den regennassen Wiesen rundherum kein Laut. Andreas Kloker und Janos Fischer stehen in der Wärmehalle des Warmbads Greifenberg und starren in die Leere.

„Das Warmbad ist deshalb im Grunde hier entstanden, weil hier ganz in der Nähe eine Molkerei war, und das Abwasser, das warme Wasser sollte hier verwendet werden. Nach ein paar Jahren wurde die Molkerei geschlossen und dann musste das umgebaut werden. Am Ende der Nahrungskette steht sozusagen die Kunst, zuerst die Molkerei, dann das Warmbad, und wenn alles zu Ende ist, kommt die Kunst und dann ist alles vorbei.“

Redaktionell empfohlener externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Deutschlandradio hat darauf keinen Einfluss. Näheres dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können die Anzeige jederzeit wieder deaktivieren.

Landrat soll im Freibad schwimmen gelernt haben

Und so genehmigte der Landrat, der als Kind hier schwimmen gelernt haben soll, den Künstlern die Aktion „Kunst geht baden“.

„Ja ja, das ist unglaublich. Denn erstens sind alle Funktionen gegeben, überall ist Strom, überall ist Wasser, Heizung ging noch. Alles ist in Betrieb und gleichzeitig darf man alles sozusagen auch beschädigen.“

Janos Fischers Augen blitzen auf bei diesem Gedanken. Öffentlichen Raum durch Kunst beschädigen, das klingt so gar nicht nach dem braven Oberbayern mit seinen blitzsauberen Hausfassaden. Auch Nuë Ammann ist darauf ziemlich stolz:
 
„Ich glaube, das ist das Image, das Bayern genießt, dass es da nicht unbedingt so ranzig oder so im Abbruchstil funktioniert. Aber ich denke, das ist ein Vorurteil. Also bei uns ist das genauso wie überall.“
 
Die Künstlerin erklimmt den Südhang der Liegewiese.

„So, hier stehen Sie jetzt vor meiner Arbeit. Man muss ein bisschen Bergsteigen. Die Arbeit heißt Lichtregen. Und besteht also aus 800 Spiegelchen, die ich alle aufgeklebt habe, auf Nägelchen, und die aus der Wiese herausgucken. Die Spiegel fangen eben das Licht, das Sonnenlicht im Idealfall. Und bringen damit den Himmel auf Erden.“

Aus der Wiese blinken die Spiegel wie Wassertropfen. Der Glanz schöner Schwimmbadtage.

„Es gibt ja auch so Erinnerungen an eine erste Liebe, an das erste Mal, wenn man jemand anderen berührt, so in der Pubertät. Das sind ja ganz wichtige und elementare Dinge, die einen in so ein paradiesisches Gefühl versetzen. Und deswegen, finde ich, hat so ein Freibad und diese Sommersituation immer mit etwas Himmlischem zu tun.“

Schaufensterpuppe im Bikini

Himmlische Erotik. Sie ist bei einigen Kunst-Interventionen in das Freibad zentral. Wie etwa bei Christof Genauths „Flirt XIX“. Er montierte die Köpfe der Duschen am Beckenrand so um, dass sie sich anschauen.

„Spielerei. Man hat zwei Duschen und lässt die miteinander flirten. So habe ich mir das zumindest gedacht.“

Initiator Axel Wagner platzierte daneben eine Schaufensterpuppe im Bikini auf meterhoch gestapelten Sonnenliegen. 

Das Bild zeigt die "Armduscher - Installation" von Axel Wagner im Rahmen der Freiluft-Schau "Kunst geht baden". (Tobias Krone)„Armduscher“ heißt diese Installation vom Initiator Axel Wagner (Tobias Krone)

„Gerade wir Männer kennen die Situation, dass diese unerreichbaren schönen Frauen meilenweit entfernt sind. Und das ist so ein Bild dafür und heißt ‚Prinzessin‘.“

Auch in den Katakomben des ehemaligen Warmbads haben sich die Künstler eingenistet, um dort ihren teils spleenigen Humor zu zelebrieren. Dirk Eckert etwa erläutert an seiner Wandinstallation im Wasserfilterungskeller die zoologischen Eigenheiten der Schwimmnudel.

„Das beginnt mit dem Larvenstadium der Schwimmnudel und geht über die ausgewachsene Schwimmnudel bis hin zur getöteten und gehäuteten Schwimmnudel, wie sie im Schwimmgebrauch heute noch üblich ist. Und das sind zwei Rekonstruktionen aus dem Silur und aus der Urzeit quasi.“

Kunststoff-Schwimmnudeln an die Mauer genagelt hier mit Gesicht versehen, mit Knubbelaugen und Zunge, dazu die Köpfe der vermeintlichen Urahnen in Jägermanier, liebevoll aus Holz gearbeitet. Seit sechs Wochen bastelt Eckert an seiner unterirdischen Galerie zwischen Chlorkessel und Warmwasserrohren herum.

„Und kaufen kann das keiner, weil das ja fest eingebaut ist. Das heißt also, es ist eigentlich totaler Wahnsinn, sowas zu machen. Ich weiß auch nicht genau, warum wir’s machen, aber es macht einfach unfassbar viel Spaß.“

Kindheitserinnerungen an die Freibad-Saison

Am ersten Mai reißt die Wolkendecke auf. Das Schwimmbad füllt sich mit Dutzenden Besuchern, vor allem aus der Umgebung. Kinder laufen über die Böden der Becken. Die Mittvierzigerin Cordula Schmied ist mit einer Freundin hier – und wird nostalgisch. 

„Ja, ich habe meine Kindheit hier verbracht, also ich wohne hier im Nachbarort. Und wir sind als Kinder hier hergefahren – mit den Fahrrädern, was eigentlich interessanter war als das ganze Freibad. Freischwimmer musste man halt machen, das war wichtig. Und der Kiosk da, das Eis, das war auch wichtig. Ich habe vorhin schon gesagt, da hinten haben sie sich immer zum Knutschen getroffen, da haben wir dann immer geguckt, das war lustig.“

Und was sagt sie dazu, dass jetzt Künstler das Bad übernommen haben?

„Kunst, ja, weiß ich nicht. Es sind ein paar lustige Sachen dabei.“

Eine andere Besucherin, ebenfalls aus dem Nachbardorf, will eigentlich nur, dass der neue Schwimmbadbau möglichst bald kommt. Und das mit der Kunst?

„Ich kann dazu nichts sagen, was das bedeutet. Ich tu‘ mich da schwer.“

Es riecht immer noch nach Seife

Nicht jeder hat im Freibad eine gute Zeit. Körper müssen sich hier dem Wettbewerb stellen – und auch mit Ablehnung zurechtkommen. Unter den Werken der 40 Kunstschaffenden beleuchten nur wenige auch die ausgrenzenden, übergriffigen Seiten des Freibadbesuchs – so wie Axel Wagners schwarze Handspuren auf den Fliesen der Herrendusche, ein Werk, das er mit „Scham“ übertitelt hat. Die Münchner Künstlerin Nana Dix verarbeitet in einer Filmcollage, die sie auf die Badewanne in der Hausmeisterwohnung projiziert, das Erlebnis, das sie am Flussufer der Isar hatte: Sie stieß dort auf eine menschliche Leiche. Eine verstörend-faszinierende Arbeit.

Das Ende eines Schwimmbads kann auch dafür stehen, dass das Leben seiner Besucher endlich ist. Der Fotokünstler Harry Sternberg, Jahrgang 1953, hat für seine Arbeit Fotografien der leeren Becken in der verdunkelten Damendusche aufgehängt. Es riecht hier immer noch nach Seife. Über die Töne aus den Lautsprechern begibt sich der Betrachter zusammen mit Sternberg auf die Suche nach der verlorenen Zeit: 
 
„Es ist halt schade, dass die Zeit rum ist. Schöne Tage. Da kriegt man das Gefühl noch mit. Die Sonne scheint, die Leute freuen sich. Und jetzt ist halt nichts mehr. Und irgendwann wird es ganz weg sein.“

KUNST GEHT BADEN

Das Greifenberger Freibad (Nordspitze Ammersee) wird nach über 40 Jahren abgerissen und neu gebaut. Axel Wagner, Andreas Kloker und Janos Fischer organisieren als „Zwischennutzung“ ein Kunstfest, wie es das nur selten gibt: In dem großen Areal werden 40 Künstler insgesamt weit über 300 Arbeiten ausstellen. Dazu gibt es Performances, abends Konzerte (in den leeren Becken). Wir freuen uns auf 5 spannende, interessante, anregende Tage und hoffen euch zu sehen!

Weitere aktuelle Informationen erhaltet ihr unter: 
www.kunstgehtbaden.de

Parken könnt ihr in der Umgebung des Warmbads und jenseits der Geschäftszeiten auf dem ALDI – Parkplatz (ist für Besucher von K.G.B. erlaubt). Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Künstler/innen
Axel Wagner | Andreas Kloker | Janos Fischer | Nue Ammann | Peter Bayer | Dirk Eckert | Nana Dix | Hannah Doepke | Gesine Dorschner | Katalin Fischer | Nina Fritsche | Franziska Ghirado | Ben Goossens | Mine Gruber | Vanessa Hafenbrädl | Franz Hartmann | Angelika Hoegerl | Christof Jenauth | Nick Kovacs | Josef Lang | Felix Maizet | Boris Maximowitz | Enno Müller-Spaethe | Stefanie Pietsch | Cornelia Rapp | Matthias Rodach | Monika Roll | Wolfram Ruoff | Samuel Schaab | Rahel Schröder | Thomas Silberhorn | Harry Sternberg | Gila Stolzenfuß | Clea Stracke | Stefanie Unruh | Stefan Wehmeier | Max Weisthoff | Anne Wodtke |

en passant Ausstellung

Vom 15.-24. März zeigt der Temporäre Kunstsalon 5 in Starnberg Fotografien von Harry Sternberg und abstrakte Malerei von Christiane Herold. „En passant“ ist eine Ausstellung mit Werken, die scheinbar im Vorbeigehen einen Blick auf die Wirklichkeit werfen. Momentaufnahmen, die Ausschnitte fokussieren, hinter denen sich eine ganze Geschichte verbirgt.

In seinen Bildern ist der Uttinger Fotokünstler Harry Sternberg Beobachter und Erzähler, wobei sich seine Weltsicht in konkreten Details manifestiert. In den abstrakt-expressiven Arbeiten der Weilheimer Malerin Christiane Herold geht es um die Darstellung einer emotionalen Wirklichkeit, die sich in Farben und Formen ausdrückt und durch die gestische Malweise die Jetzt-Zeit als „en passant“ charakterisiert.

Vernissage der Ausstellung „En passant“ ist am 15. März um 19 Uhr im Temporären Kunstsalon 5 in der Josef-Jägerhuber-Str. 5 in Starnberg.

Zu den Arbeiten spricht Birgit Kremer, Kunsthistorikerin.

Öffnungszeiten:
16./17.3.   14-18 Uhr
22./23./24.3 14-18 Uhr

Temporärer Kunstsalon 5
Kuratorin: Marlen Peix
Josef-Jägerhuber-Str. 5
82319 Starnberg

Kunstwerk des Monats

Klotzen statt kleckern! Die Reihe Kunstwerk des Monats beginnt auch im Jahr 2019 mit einer Hommage an einen verstorbenen Künstler. Im Januar wird mit freundlicher Unterstützung des Fritz-Winter-Ateliers in Dießen ein Gemälde von Fritz Winter aus dem Jahr 1949 im Katharina-von-Bora-Haus in Berg zu sehen sein. Die Präsentation findet am Mittwoch, 9. Januar 2019, um 19.30 Uhr statt.

Wie jedes Jahr gilt: Die evangelische Kirchengemeinde Berg stellt in Kooperation mit dem Kulturverein Berg jeden Monat eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem ausgewählten Werk vor.

Und in diesem Jahr gilt: „Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor irgendetwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können.“ Christoph Schlingensief lieferte das diesjährige Motto der Veranstaltungsreihe. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Religion will das „Kunstwerk des Monats“ einen Raum der Begegnung schaffen. Brot, Wein und ein Text begleiten das Kunstwerk des Monats am Abend der Präsentation.

Das Projekt wird von Katja Sebald kuratiert und von der Gemeinde Berg gefördert. Gastgeber ist Pfarrer Johannes Habdank.

Das Kunstwerk des Monats wird immer am zweiten Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr im Rahmen eines kleinen Empfangs im Katharina-von-Bora-Haus am Fischackerweg 10 in Berg präsentiert.

Die weiteren Termine im ersten Halbjahr 2019 sind am 13. Februar mit Anna Eibl-Eibesfeldt aus Ascha bei Straubing, am 13. März mit Harry Sternberg aus Utting, am 10. April 2019 mit Walter Tafelmaier aus München, am 8. Mai mit Agnese Martori aus Dießen und am 12. Juni mit Benedikt Zint aus Dietershofen.